Stress: Eine kleine Anleitung für Entspannung

Entspannung heißt: den Betriebsmodus wechseln. Vom Machen, Wollen, Bewerten hin zum einfachen Sein. Wenn der Kopf leiser wird, glätten sich auch die inneren Wellen; der Körper erinnert sich an Weichheit. Wir wechseln alle täglich unbewusst den Modus – jede Nacht. Wir können diesen Modus auch tagsüber, wach bewusst wählen!
Wege dahin gibt es viele: Yoga, Meditation, bewusste Atmung, Achtsamkeit (MBSR), Autogenes Training, Progressive Muskelrelaxation, Affirmationen, Mantras, Selbsthypnose, Visualisierungen, Bewegung, Sport, Beten. Nicht was du tust, ist entscheidend, sondern wie: freundlich, ohne Eile, mit deiner Aufmerksamkeit wie ein Taschenlampenlicht – wohin du sie richtest, dort wird es stiller.
Entspannung ist wie ein stiller Muskel. Sie wird nicht durch Wissen stark, sondern durch liebevolle Zuwendung. Sie wächst nicht allein durch Wissen, sondern durch Zuwendung. An manchen Tagen gelingt sie, an anderen nicht – beides ist in Ordnung. Wähle kleine Momente, atme und erlaube dir, da zu sein. Mit der Zeit wird der Weg vertraut. Bleib sanft. Bleib dran.
